Forschungstaucheinsätze
für Wissenschaft und Medien

Sitz in Kiel, Einsatz weltweit.

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Diving into the past

Archaelogical expeditions into submerged caves
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Biological monitoring

Soft algae on hard rocks
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Stranded. Sunken.

Archaelogical surveys of ship wrecks
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The subterranean river

Film shooting in caves
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TATORT Kiel

Submaris films under water
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Submaris ist ihr kompetenter Ansprechpartner für Projekte unter Wasser. Wir beraten Sie bei den Vorbereitungen, führen die Tauchgänge mit wissenschaftlicher Ausrüstung oder Film- und Fotokameras durch und übernehmen die Auswertung der Daten oder die Weiterverarbeitung des medialen Materials.

Wir arbeiten für öffentliche und privat-wirtschaftliche Forschungseinrichtungen, Universitäten, Behörden, Medien, Umweltschutzorganisationen, NGOs sowie technische Büros und Firmen.
Zum Submaris-Imagefilm

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Planung

submaris übernimmt für Sie die Planung von Taucharbeiten im wissenschaftlichen Bereich und berät Sie bei Dreharbeiten im oder unter Wasser. Weiter …

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Durchführung

submaris führt Forschungstauchgänge durch, um die Arbeiten unter der Wasseroberfläche schnell und effektiv abzuschließen. Weiter …

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Auswertung

submaris hat seine Wurzeln in der Wissenschaft und ebenfalls Kontakte in die Filmindustrie, um eine fundierte Auswertung der Ergebnisse und die Postproduktion zu gewährleisten. Weiter …

Aktuelles

Deutscher CineMare Meeresfilmpreis 2017

Beim zweiten Meeresfilmfestival CineMare in Kiel hat die einstündige Doku "Bei Auftrag Abenteuer - Mit Forschungstauchern unterwegs" den Deutschen Meeresfilmpreis gewonnen. Der Redakteur Thomas Mauch und sein Team vom NDR hat uns bei einigen Abenteuern begleitet und daraus eine famose Geschichte über Wissenschaft und Abenteuer gestrickt. Ein Großteil der Unterwasseraufnahmen haben wir selber aufgenommen an Tauchplätzen in der Kieler Förde, vor Helgoland, in Norwegen, am Walchensee und auf den Malediven.

Der Film hatte im NDR Fernsehen Premiere am 27. Januar 2017 und ist noch in der Mediathek zu sehen.

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Das Seegefecht vor Helgoland

Am 28. August 1914 kam es zwischen der britischen Royal Navy und der deutschen Kaiserlichen Marine westlich der Insel Helgoland zu einem Gefecht, das den weiteren Verlauf des Seekriegs im Ersten Weltkrieg nachhaltig beeinflussen sollte: Das "Seegefecht bei Helgoland" endete mit einem klaren Sieg der Briten. Die Deutschen hatten die drei Kleinen Kreuzer MAINZ, ARIADNE, CÖLN, das Torpedoboot V 187 sowie 723 Mann verloren, während bei den Briten lediglich die ARETHUSA schwer beschädigt worden war.

Im August 2017 haben wir in Zusammenarbeit mit vielen Projektpartnern und Sponsoren eine erste wissenschaftliche Expedition zu den Untergangsstellen der Wracks durchgeführt. Dabei konnte die ARIADNE eindeutig lokalisiert und identifiziert werden. Die Ergebnisse der Holzprobe des Kiels und der Foto- und Videodokumentation werden sowohl für Marinehistoriker als auch für Unterwasserarchäologen wichtige Erkenntnisse liefern und bisher unbekannte Einblicke in den Seekrieg 1914-1918 geben.

Mit dem Traditionssegler GLORIANA of FAVERSHAM und dem Schnellboot KLEIN OTTO standen uns zwei sehr unterschiedliche Schiffe zur Verfügung, mit denen wir einerseits viel Ausrüstung, Tauchflaschen und einen Kompressor transportieren, aber auch schnell und sicher zum Tauchplatz fahren konnten.

Die diesjährigen Untersuchungen vor Helgoland waren der Auftakt eines langfristig angelegten Projekts. Für das nächste Jahr sind bereits weitere Tauchgänge an den anderen Wracks geplant, die seit dem Seegefecht im August 1914 unerforscht auf dem Grund der Nordsee liegen - und Stück für Stück verfallen.

Auf der eigenen Webseite gibt es weitere Informationen, Bilder und Presseberichte.

Ein Team vom NDR hat den ersten Teil des Projekts begleitet. Der Beitrag für das Format "NDR Zeitreise" lief am 27. August 2017 im Schleswig-Holstein Magazin.

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Helgoland 2017

Unsere Forschungsarbeiten auf Helgoland wurden dieses Jahr mit schwerem Gerät durchgeführt. Im Auftrag der Hamburger Hafenbehörde und des Landesamts für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume Schleswig-Holstein haben wir drei Sedimentfallen und eine Schwebstofffalle am Meeresboden verankert und aufgestellt, um einen möglichen Schadstoffeintrag aus der Elbe nachzuweisen. Die bisherigen Transekte für das Algenmonitoring im Norden der Insel wurden um drei neu definierte Transekte im Süden der Düne erweitert. An den aufgestellten Stangen der Sedimentfallen haben wir in Abständen von 50 Zentimetern Licht- und Temperaturlogger angebracht, um die im letzten Jahr begonnene Messreihe höher aufzulösen.

Mit einem Unterwasser-Staubsauger haben wir an zwei Stellen eine Möglichkeit getestet, Kratzproben besser aufsammeln zu können ohne großen Verlust an Material. Das Ziel der nächsten Jahre ist eine neue Bestandsaufnahme der Benthosgemeinschaften rund um Helgoland.

Unser Arbeitsboot HUNTER konnte einen Teil unserer umfangreichen Ausrüstung aufnehmen, der größte Teil wurde wieder mit der Reederei Cassen Eils auf dem Fährschiff FUNNY GIRL transportiert. Vielen Dank für die hervorragende Zusammenarbeit!

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360 Grad Dreh in der Ostsee

Das Forschungsprojekt "Uhrwerk Ozean" des Helmholtz-Zentrums in Geesthacht untersucht kleine Wirbel im Meer, die großen Einfluss auf das weltweite Klima haben. Nach den neuen Erkenntnissen gibt es auch in der Ostsee unzählige dieser Wirbel, deren Entstehung und Wirkungsweise bisher völlig unbekannt waren.

Ein wichtiger Teil der Forschungsarbeit ist die Wissenschaftskommunikation, die in einem einzigartigen, crossmedialen Projekt die Arbeit der Physiker, Ozeanographen und Techniker zusammenfasst und in einer Fulldome-Projektion darstellt.

Die bisherige Show bestand hauptsächlich aus animierten Sequenzen und wurde in einer aufblasbaren Kuppel präsentiert. Für die neue Show werden vorwiegend reale Filmszenen benutzt, die in einem aufwändigen Verfahren mit 360-Grad-Kameras aufgenommen werden müssen.

Im Auftrag des Helmholtz-Zentrums Geesthacht und der ausführenden Produktionsfirma Schwarzseher aus Oldenburg haben wir zwei Tage in der Ostsee vom Forschungsschiff Ludwig Prandlt aus getaucht, um einige der Forschungsgeräte zu filmen und das Eintauchen in die neue Show noch realer und beeindruckender zu machen.

Ab Juli 2017 wird der Film in Planetarien in Deutschland zu sehen sein.

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Dreharbeiten für Terra X

Im Auftrag von Spiegel TV haben wir in den wassergefüllten Höhlen auf den Bahamas gedreht. Die mit teils gewaltigen Tropfsteinen verzierten Höhlen sind entstanden, als der Meeresspiegel um viele Meter niedriger lag als heute. Zusammen mit dem Höhlenforscher Brian Kakuk wurde ein Krokodilschädel mit modernen Verfahren in 3D modelliert und geologische Proben untersucht.

Die Tauchgänge wurden in Sidemount-Konfiguration durchgeführt, damit die Taucher durch sehr flache und enge Tunnel schwimmen und an Stellen gelangen konnten, die mit den Tauchflaschen auf dem Rücken nicht zu erreichen wären.

Die Geschichte ist ein Teil der Terra X Folge "Abenteuer Karibik", die im Sommer 2017 im Fernsehen gezeigt wird.

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Die NDR Nordstory

Mit Forschungstauchern ins Unbekannte...

Bei mehreren Einsätzen im Jahr 2016 hat uns ein Team des Norddeutschen Rundfunks um Redakteur Thomas Mauch begleitet. Wir haben zusammen viele Tauchgänge gemacht, sind in den Seegraswiesen der Kieler Förde ebenso abgetaucht wie vor Helgoland, Norwegen und auf den Malediven. Im Kaltwasser der norwegischen Fjorde haben wir uns auf die Suche gemacht nach besonderen Tieren wie Chimären, Kronenquallen und Schleimaalen, die normalerweise in großen Tiefen vorkommen, aber hier auch im flacheren Wasser fotografiert und gefilmt werden können.

Auf der kleinen Malediven-Insel Bathala haben wir uns auf die Spuren des Klimawandels gemacht und mit einer für uns neuen Methode der Bildgebung, der Fluoreszenz-Fotografie mit Blaulicht und Gelbfiltern, neue Sichtweisen auf das Korallenriff und seine mehr oder weniger leuchtenden Bewohner bekommen.

Die einstündige Dokumentation unserer Arbeit „Bei Auftrag - Abenteuer! Mit Forschungstauchern ins Unbekannte" bringt Licht ins Dunkle: Am Freitag, 27. Januar 2017, um 20:15 im NDR Fernsehen.

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Die Bergung der Netzschere

Im Auftrag des Archäologischen Landesamts und des Museums Helgoland haben wir die Netzschere des U-Boots UC-71 geborgen. Die zum Zertrennen von Netzen angebrachte, sägeartige Eisenkonstruktion lag 100 Jahre am Boden der Nordsee und wird nach aufwändiger Konservierung bald im Museum auf der Insel Helgoland ausgestellt.

Vorangegangen waren lange Verhandlungen, um einerseits das U-Boot unter Denkmalschutz zu stellen, weil sich immer wieder Plünderer an dem Wrack zu schaffen machen, andererseits um die benötigten Genehmigungen auszustellen und die Finanzierung der Bergung sicherzustellen.

Die lokalen Fischer haben unseren Taucher mit einer kräftigen Winde und einem stabilen Börteboot tatkräftig zur Seite gestanden und dafür gesorgt, dass die Netzschere sicher zurück in den Hafen geschleppt wird, wo das 300 Kilo schwere Eisen mit dem Lastkran sicher auf die Pier gehoben wurde. Es liegt nun für die nächsten zwei Jahre im Konservierungsbad im Archäologischen Landesamt, bevor es zurück nach Helgoland gebracht und ausgestellt werden kann.

Begleitet wurden wir wie beim Kegelrobben-Dreh vom schlagkräftigen Filmteam Ralf Bartels und Sebastian Unger, die einen 30minütigen Beitrag für die Reihe "NDR Naturnah" produzieren.

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Helgoland 2016

Unser Arbeitsboot HUNTER wird sich gefreut haben, schließlich haben wir ihn nach dem Kauf auf Helgoland im Vorjahr für unsere wissenschaftlichen Arbeiten zurück auf die Insel gefahren. Im Auftrag des Landesamts für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume Schleswig-Holstein und der Hamburg Port Authority sind wir mit Zählrahmen, Schreibtafeln, Video- und Fotokamera abgetaucht, um im Rahmen des jährlichen Makroalgen-Monitorings erneut den Zustand der Unterwasserwelt der Nordsee in einzelnen Bereichen zu untersuchen.

An drei Stellen rund um die Insel haben wir in einheitlicher Tiefe Lichtmessgeräte ausgebracht und regelmäßig ausgelesen, um neue Anhaltspunkte für die teilweise sehr unterschiedlichen Besiedlungsdichten und angetroffenen Arten zu finden.

Thomas Mauch vom NDR hat uns an einigen Tagen mit seinem Team begleitet, um weitere Bilder für unsere NDR-Nordstory aufzunehmen, die am Freitag, 27. Januar 2017, um 20:15 im NDR fernsehen ausgestrahlt wird.
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Dreharbeiten im Pazifik

Im Auftrag von Spiegel TV haben wir in Chuuk Lagoon in Mikronesien gedreht. Dort liegen noch zahlreiche japanische Schiffswracks, die seit dem Zweiten Weltkrieg vor sich hin rosten und gefüllt sind mit Schweröl, Schmierstoffen, Minen, Torpedos und Munition. Es ist eine Frage der Zeit, wann die ersten größeren Ölmengen an die Strände gespült werden und in den Mangroven der Inseln schwere Umweltschäden verursachen.

An einem Wrack konnten wir tatsächlich aufsteigende Ölblasen beobachten und auch einfangen. Ein Absaugen der gefährlichen Stoffe im Inneren der Wracks ist möglich, allerdings extrem aufwändig und teuer. Es handelt sich um japanische Wracks, die vor 70 Jahren von Amerikanern im Krieg auf mikronesischem Boden versenkt wurden. Es darf bezweifelt werden, dass sich diese Staaten bereitwillig zeigen, die enormen Kosten dafür zu übernehmen und die Bergung zu beginnen.

Die Geschichte ist ein Teil der Terra X Folge "Abenteuer Pazifik", die 2017 im Fernsehen gezeigt wird.

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Für Greenpeace auf der ARCTIC SUNRISE

2008 und 2011 versenkten Greenpeace-Aktivisten Felsbrocken zum Schutz des Sylter Außenriffs. Im Frühjahr 2016 war SUBMARIS Teil der Crew an Bord der Arctic Sunrise, um herauszufinden, was seitdem am Meeresgrund passiert ist.

Keine leichte Aufgabe in der kalten Nordsee, bei 30 Meter Tiefe und fast Nullsicht mit starker Strömung und Schwell. Dennoch konnten wir faszinierende Fotos und Filmaufnahmen aus der Tiefe mitbringen, die in den folgenden Tagen von Spiegel Online und zahlreichen Presseagenturen veröffentlicht wurden. Als künstliche Riffe schützen die Steine das Gebiet vor zerstörerischer Grundschleppnetz-Fischerei - denn wo Schutzgebiet draufsteht, ist noch lange kein echter Schutz drin: Vor der deutschen Küste darf auch im Meeresschutz-Gebiet industriell gefischt, nach Öl gebohrt und Sand und Kies gefördert werden. Das Gebiet der ausgebrachten Steine zumindest ist nun vor Schleppnetzen sicher, denn die großen Blöcke würden ein ausgebrachtes Netz stark beschädigen.

Mehr Informationen bei Spiegel Online.

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Der Ritt auf dem Roboter

In Zukunft sollen auf dem Meeresboden vermehrt autonome Roboter ihren Dienst verrichten, die viele Wochen und Monate unter Wasser bleiben können und die Erforschung schwer erreichbarer Gebiete mit extremen Umweltbedingungen wie die Tiefsee oder Polargebiete ermöglichen werden. Im Rahmen der Helmholtz-Allianz “Robotische Exploration unter Extrembedingungen - ROBEX” beteiligt sich das GEOMAR Zentrum für Ozeanforschung in Kiel mit seinem Crawler VIATOR an dem spannenden Projekt. Das kleine Raupenfahrzeug wird dabei von einem Lander, seiner "Garage", in die Tiefsee gebracht und startet von dort aus seine Erkundungsfahrten.

Nach ersten Versuchen im Schwimmbad und im Hafenbecken von Schilksee wurde der Roboter nun auf einer Tiefe von 10 Metern in der Flensburger Förde getestet. SUBMARIS war mit umfangreicher Tauch-, Foto- und Videoausrüstung dabei. Einerseits mussten wir verschiedene Einstellungen am VIATOR unter Wasser justieren und sicherstellen, dass der Roboter seine Garage wiederfindet und sich die Klappe schließt. Andererseits haben wir mit einer Sprechverbindung zur Oberfläche den Wissenschaftlern und Technikern an Bord des Forschungsschiffs ALKOR direkte Rückmeldung über die Aktivitäten des Crawlers geben können, um die Programmierung zu verbessern.

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Schadstoffuntersuchung in Bayern

Im Auftrag des Nürnberger Wasserwirtschaftsamts hat SUBMARIS Wasser- und Bodenproben aus dem bayrischen Birkensee geholt. Das Badegewässer wurde schon vor Monaten gesperrt, nachdem stark erhöhte Konzentrationen von perfluorierten Tensiden gemessen wurden. Woher die Giftstoffe kommen, ist allerdings unklar. Die Wasserwerte an der Oberfläche gelten zwar als unbedenklich, aber bisher wurden noch keine tiefergehenden Untersuchungen durchgeführt.

Mit Vollgesichtsmasken und Trockenhandschuhen als Schutz vor dem Wasser und einer Sprechverbindung von der Oberfläche zu den Tauchern konnten wir mehrere Tauchgänge bei Nullsicht sicher durchführen und aus dem belasteten Schlamm die benötigten Proben ziehen. Die Laborergebnisse können nun weitere Hinweise auf die Quelle der Giftstoffe liefern.

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NDR NaturNah im Fernsehen

Die "Tauchprofis" auf neuer Mission...

Im letzten Sommer hat SUBMARIS unter der Regie des Autors Ralf Bartels von Joker Pictures (http://www.jokerpictures.de) eine neue Folge für NDR NaturNah gedreht. Nach der Untersuchung des U-Boots im Jahr 2014 sind die fünf Tauchfreunde jetzt auf der Spur eines merkwürdigen Verhaltens hungriger Kegelrobben vor Helgoland. Neben der wissenschaftlichen Fragestellung bleibt wie immer viel Zeit für lustige Sprüche und interessante Gesichtsausdrücke.

Der Beitrag läuft am Dienstag, 19. Januar 2016, ab 18:15 auf NDR. Eine Wiederholung gibt es am Mittwoch, 20. Januar 2016 um 13 Uhr. Danach ist die Reportage in der Mediathek zu finden.

Viel Spaß mit Deutschlands größten Raubtieren!

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Der U-Boot Doppeldreh

Im Auftrag des ZDF und PRO7 hatten wir an einem Tag zwei bemannte Tauchboote vor den Kameras. In der Ostsee beziehungsweise im Kreidesee in Hemmoor fanden die Dreharbeiten für unterschiedliche Sendungen statt, die wir mit zwei Teams gleichzeitig durchführen konnten. Während das Wasser in Hemmoor recht klar war, hatte das Team in der Ostsee nach kräftigen Stürmen mit deutlich geringeren Sichtweiten zu kämpfen.

Neben dem Forschungstauchboot JAGO am GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung in Kiel und den beiden Tauchbooten NEMO und EURO-SUB gibt es nun nicht mehr viele bemannte Unterwasser-Fahrzeuge aus Deutschland, die wir noch nicht vor der Kamera hatten...

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Für E.ON im Walchensee

Im Auftrag des größten deutschen Energiekonzerns haben wir am und im malerischen Walchensee eine geologisch-hydrologische Untersuchung des Kesselbergstollens durchgeführt. Die schwierige Aufgabe bestand darin, das Tauchboot JAGO vom GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung in Kiel in die Verbindungsröhre zwischen Walchensee und Wasserkraftwerk am Kochelsee zu manövrieren.

Der Tunnel an sich hat einen Durchmesser von 4,50 Meter, die Eisenträger am Eingang jedoch nur einen Abstand von zwei Metern voneinander. JAGO hat eine Breite von zwei Metern und zwei Zentimetern... Mit Wagenheber und Holzbalken konnten wir den Einstieg erweitern und JAGO auf die Reise durch den 1.200 Meter langen Tunnel schicken, der von unseren Tauchern schon am frühen Morgen mit einer durchgehenden Längenmarkierung ausgeleint wurde.

Mit Heizhemden, Trockenhandschuhen, Scootern und zusätzlichen Atemgasflaschen konnten wir während des 90 Minuten dauernden Tauchgangs bei vier Grad Celsius noch Proben der merkwürdigen Ausblühungen entnehmen, die sich im Laufe der vergangenen 90 Jahre im Tunnel gebildet haben.

Die Bilder der bisherigen Untersuchungen mit Tauchrobotern zeigten ungenügende Bildqualität und nur einen sehr beschränkten Ausschnitt der Tunnelwandung. Der begutachtende Ingenieur bei diesem Einsatz hatte durch das große Fenster des Tauchbootes einen Rundumblick und konnte sich direkt vor Ort davon überzeugen, dass die Röhre auch nach so langer Zeit immer noch in sehr gutem Zustand ist.

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Helgoland 2015

Im Sommer 2015 sind wir wieder mit umfangreicher Ausrüstung auf der deutschen Hochseeinsel Helgoland eingefallen. Neben dem Algenmonitoring im Auftrag des LLUR und des Alfred-Wegener-Instituts haben wir dieses Mal noch eine umfangreiche Kartierung des umgebenden Untergrunds angefertigt. Mit einer speziell entwickelten Drop-Kamera konnten wir hochauflösende Videos von insgesamt 420 Punkten erstellen, die nach der Auswertung eine Abschätzung des Bewuchses von ausgewählten Makroalgen erlauben. Wind und Wetter waren nicht immer auf unserer Seite, aber die Wellen konnten den Abschluss des Projektes nur hinauszögern, nicht verhindern!

Neben den Taucheinsätzen für die Wissenschaft haben wir noch mehrere Drehtage nutzen können, um für die NDR-Reihe "NaturNah" (Die Sendung über typische norddeutsche Landschaften, einheimische Tiere und Pflanzen) eine 30minütige Reportage zu erstellen, die im Winter im Fernsehen gezeigt wird.

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Monitoring Ostsee 2015

Nach dem Pilotprojekt an Steinriffen vor der schleswig-holsteinischen Küste im Jahr 2014 sind wir wieder mit Schleppkamera, Scootern und Zählrahmen ausgerückt, um neue Steinriffe zu beproben und die bisherigen erneut zu bewerten. Bei den Kamerafahrten wurde neben den Steinvorkommen ebenfalls das Auftreten der Braunalge Saccharina latissima bewertet.

Im Auftrag des Landesamts für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume entwickeln wir unterschiedliche Methoden, ausgedehnte Steinriffe zu kartieren und die Artenzusammensetzung auf den bewachsenen Steinen zu erfassen.

Bei tieferen Tauchgängen um die 20 Meter haben wir zusätzlich unbewachsene wie auch von Algen spärlich besiedelte Steine dokumentiert, die uns auf einem Transekt Hinweise zur Tiefengrenze von Makrophyten geben.

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Der Tiefe Brunnen in Nürnberg

Seit Menschengedenken spielen Quellen und Brunnen eine zentrale Rolle für die Menschen. Im Mittelalter musste jede Burg und Festungsanlage einen eigenen Brunnen haben, um im Falle einer Belagerung die Bewohner mit Wasser zu versorgen. Die Nürnberger Burg zählt in ihrem historischen Charakter als Kaiserresidenz zu den geschichtlich bedeutendsten Wehranlagen Europas. Durch ihre Lage auf einem mächtigen Sandsteinplateau hoch über dem Grundwasserspiegel musste sie einen sehr tiefen Brunnen besitzen.

In Zusammenarbeit mit dem Wasserwirtschaftsamt Nürnberg, der bayerischen Schlösserverwaltung und der Berufsfeuerwehr Nürnberg mit ihrem hochprofessionellen Team aus Höhenrettern sind wir nun schon zum dritten Mal dem 50 Meter tiefen Schacht auf den Grund gegangen.

Die Einsätze im Brunnen finden in ungefähr sieben Meter Wassertiefe und bei absoluter Dunkelheit statt, denn der beim Graben aufgewirbelte Schlamm reduziert die Sicht nach dem ersten Tauchgang auf Null. Insgesamt haben wir bisher zwei Meter des Bodens ausgehoben und neben Dutzenden verkohlter Holzbalken Mauersteine, Metallbeschläge und Hunderte Münzen ans Tageslicht befördert.

Weitere Bilder der letzten Jahre sind auf unserer Projektseite zu sehen.

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Forschungsprojekt "Steinriffe in der Ostsee"

Vor der Küste von Schleswig-Holstein liegen an vielen Stellen große Mengen Steine am Meeresboden, die auf der ansonsten eher schlammig-sandigen Oberfläche einen wichtigen Lebensraum, das sogenannte Hartsubstrat, bilden. Hier können sich größere Algen festsetzen, die für das Ökosystem der Ostsee eine entscheidende Bedeutung haben. Seepocken und Muscheln finden ebenfalls den benötigten harten Untergrund und die Räume zwischen und unter den Felsen bieten einer Vielzahl an Organismen Schutz und Versteckmöglichkeiten. 

Im Auftrag des Landesamtes für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume hat submaris ein aufwändiges Projekt durchgeführt, um eine Auswahl dieser Steinriffe genauer zu untersuchen. Mit einer speziell dafür konstruierten, hochauflösenden und lichtstarken Schleppkamera haben wir mehrere Kilometer des Meeresbodens gefilmt und darüber hinaus die Steine bei Forschungstaucheinsätzen mit einem leistungsstarken Scooter abgefahren, fotografiert und die aufwachsenden Tier- und Pflanzenarten bestimmt. Mit einem sogenannten USBL-System aus dem Offshore-Bereich, das die Position des Tauchers auf einem Bildschirm an Bord anzeigt, sind wir in der Lage, den Fotos eine genaue GPS-Position zuzuordnen und diesen selten besuchten Lebensraum genauer zu beschreiben.

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Forschungs- und Dreharbeiten auf Helgoland

Die versunkenen Welten vor Deutschlands einziger Hochseeinsel lagen im Mittelpunkt unserer Forschungsarbeiten im Sommer. Helgoland ist schon über der Wasseroberfläche ein Naturparadies, bietet uns als ausgebildeten Forschungstauchern aber besonders im umliegenden Naturschutzgebiet einzigartige Tauchgänge und Einblicke in die bewegende Geschichte der Insel. Das Wetter war am Anfang unseres Aufenthalts auf unserer Seite, wir konnten mit unserem Arbeitsboot AKERA an fünf aufeinanderfolgenden Tagen am U-Boot UC-71 tauchen. Es handelt es sich um das letzte verbleibende U-Boot aus dem ersten Weltkrieg in deutschen Gewässern und ist mittlerweile auf Antrag von Dr. Florian Huber unter Denkmalschutz gestellt worden.

Im weiteren Verlauf haben wir das seit mittlerweile 10 Jahren laufende Algen-Monitoring für das Landesamt für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume Schleswig-Holstein unter der Leitung von Philipp Schubert und Dr. Rolf Karez weitergeführt. Dabei werden mehrere Tauchtransekte ausgeleint und entlang des Tiefenprofils eine Artenzählung und Flächenabschätzung der vorkommenden Algen durchgeführt, die wichtige Parameter bei der Beurteilung der Wasserqualität darstellen.

Für eine 45-minütige Reportage über unsere Arbeit haben wir in Eigenregie unsere Taucheinsätze dokumentiert. Das Ergebnis sind eindrucksvolle Aufnahmen des versunkenen U-Bootes, von geheimnisvollen Kanonen am Meeresboden und neugierigen Begegnungen mit Deutschlands größten Raubtieren, den Kegelrobben. 

Im Dezember 2014 bei ZDFinfo.

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submaris dreht Imagefilm auf der Hannover Messe

submaris war am Stand von "Inwater Solutions" auf der Hannover Messe vertreten und produzierte einen Imagefilm über und unter Wasser. Die Sonderschau "Inwater Solutions" ist ein Hotspot der Meerestechnik und -forschung und damit ein Ausstellungsschwerpunkt der HANNOVER MESSE. Auf rund 400 qm Ausstellungsfläche mit zahlreichen namhaften Ausstellern aus Wirtschaft und Wissenschaft bietet unter anderem ein eigens eingerichtetes Wasserbecken ideale Voraussetzungen, um meerestechnische Produkt-Highlights in ihrem Element an allen Messetagen „LIVE" zu erfahren. Zu den Fachbesucher gehören Einkäufer, Lieferanten wie auch Anwender vor allem der maritimen Wirtschaft und Technik, die nach einer ökonomischen Lösung suchen. Die 2014 mit 22 Ausstellern erfolgreich gestartete Plattform präsentiert eindrucksvoll, wie die Ozeane für nachhaltiges Wachstum und Beschäftigung bereits heute genutzt werden und widmet sich dabei der Meereswirtschaft in seiner ganzen Komplexität. Unter dem Motto „Subsea in (e)motion“ zeigt sie künftig jährlich übergreifend - mit Großexponaten und Live-Demonstrationen - das gewaltige Potenzial von umweltschonenden maritimen Technologien und Lösungen.

Die Leistungsschau ist Teil des nationalen maritimen Masterplans Maritime Technologien (NMMT) sowie der Markenkampagne „Das Meer – Unser blaues Wunder“ des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur. Zu ihren Ausstellungs-Schwerpunkten zählen neben mariner Robotik (u.a. ROV´s, AUV´s) und Meeresforschung, u.a. Meerestechnik für

  • Offshore Öl- und Gasgewinnung
  • Offshore Windenergie
  • Verfahren und Technologien für die Erkundung, Gewinnung und Nutzung mariner mineralischer Rohstoffe und Gashydrate
  • Unterwassertechnik
  • Maritime Mess-und Umwelttechnik
  • Maritime Verkehrsleit- und zivile Sicherheitstechnik
  • Meeresenergien
  • Polartechnik

Der Imagefilm ist im Bereich "Filme" bei submaris.com zu sehen.

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Faszination Unterwasserarchäologie

Buchvorstellung

Erkenntnisse aus längst vergangenen Zeiten von dort, wo Land und Meer aufeinanderprallen

Die Geschichte der Menschheit ist untrennbar mit dem Wasser und der Seefahrt verbunden. Und wo Land und Meer aufeinanderprallen, wurden besondere Rahmenbedingungen für kulturelle Entwicklungen geschaffen. Von Luftsauerstoff abgeschnitten und oftmals von Sediment bedeckt, haben sich unzählige Funde, die ins Wasser gelangten, über einen langen Zeitraum erhalten und bieten nun unschätzbare Erkenntnisse aus längst vergangenen Zeiten.

An der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel werden in Zusammenarbeit mit Landesämtern und Museen maritime und limnische Kulturlandschaften aber auch gesunkene Schiffswracks erforscht. Aus dieser spannenden Forschung werden hier verschiedene Projekte von den Autoren lebendig vorgestellt.

Mit modernster Technik gehen die Kieler Forschungstaucher dunklen Meeren, Seen, Mooren, Brunnen und gefluteten Höhlen auf den Grund und bringen spannende und interessante Erkenntnisse aus unserer Vergangenheit wieder ans Tageslicht...

Herausgeber

Florian Huber M.A. ist seit 2005 Leiter der Arbeitsgruppe für maritime und limnische Archäologie (AMLA) sowie Lehrbeauftragter mit Schwerpunkt Unterwasserarchäologie und historische Archäologie am Institut für Ur- und Frühgeschichte der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel. Expeditionen und Ausgrabungen führten den geprüften Forschungstaucher mehrfach nach Schweden, Island, Norwegen, Ghana, Mexiko, Chile, Neuseeland, auf die Azoren sowie in den Sudan.

Florian Huber ist Mitbegründer von submaris. Ein Unternehmen für Forschungstaucheinsätze für Wissenschaft und Medien.

Prof. Dr. Sunhild Kleingärtner ist seit 2013 Geschäftsführende Direktorin am Deutschen Schiffahrtsmuseum in Bremerhaven und Professorin für Schifffahrtsgeschichte und Maritime Archäologie der Universität Bremen. Sie ist geprüfte Forschungstaucherin und lehrte an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel Feuchtboden- und Unterwasserarchäologie sowie frühgeschichtliche Archäologie.

»Faszination Unterwasserarchäologie« kann hier bei Amazon (vor)bestellt werden.

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Wachholtz Verlag GmbH Rungestraße 4 24537 Neumünster Tel. 04321 25093-18 Fax -15 presse@wachholtz-verlag.de



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»Die Höhlen der Toten« gewinnt in Cannes zwei Hauptpreise

Drei Wochen lang war das Filmteam um Regisseur Norbert Vander und vier Forschungstaucher im mexikanischen Dschungel samt Spezialausrüstung unterwegs um hier das größte Unterwasserhöhlensystem der Welt zu erkunden, die Cenoten von Yucatan. Weitgehend unerschlossen, vermuten Forscher hier die Lösung eines der größten Geheimnisse der Menschheitsgeschichte, den Schlüssel zum Untergang der Mayakultur!

Die Dokumentation begleitet vier Forschungstaucher des Kieler Instituts für Ur- und Frühgeschichte auf ihrer abenteuerlichen Entdeckungsreise in diese Verborgenen Welten. Durch Spalten und Löcher, kaum größer als ihre Körper, dringen sie an Orte vor, die bis heute nur Wenige besuchen konnten. Bei einem Tauchgang, der vom Urwald bis ins Meer führt, stoßen sie auf Überreste von Menschenopfern, prähistorische Feuerstellen und urzeitliche Tierskelette.

Um dies realisieren zu können, betrat die Dokumentation auch in technischer Hinsicht Neuland: eigens entwickelte Kamerasysteme und Unterwassergehäuse wurden speziell konstruiert um den besonderen Bedingungen und Belastungsproben dieser Ausnahme-Tauchgänge standhalten zu können und ein einzgartiges 3D-Erlebnis zu garantieren.

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Bei den Cannes Corporate Media & TV Awards 2013 erhielt der Film als Beste Dokumentation den Goldenen Delphin in der Kategorie »Adventure & Travel«. Dazu kann »Verborgene Welten« ebenfalls einen Schwarzen Delphin in der Kategorie »Bester Einsatz von 3D« vorweisen, der den enormen technischen Aufwand der eigens entwickelten Kamerasysteme würdigt, die die einmaligen Unterwasseraufnahmen erst ermöglichten.

»Verborgene Welten – Die Höhlen der Toten« ist bei Amazon als 3D-Bluray, als Bluray und als DVD erhältlich

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Christian-Albrechts-Universität zu Kiel
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